Abbildungen 1- 3a:
Schwellungen: Dauert der Aufenthalt in der Sonne (natürlich erzwungenermaßen) zu lange, treten ödemartige Schwellungen der Hautareale auf, die der Sonne ausgesetzt waren. Dabei können die Areale vollständig zuschwellen und ein Öffnen der Augen oder das Bewegen der Finger fast unmöglich machen. Die Schwellungen (Wassereinlagerungen) treten erst mit einer mehrstündigen Verzögerung (meist über Nacht) auf, werden oft begleitet von einer tiefroten Verfärbung der Haut und können über Tage bis mehrere Wochen bestehen bleiben. Das Gewebe ist in dieser Zeit extrem schmerzempfindlich gegenüber allen äußeren Reizen (Kälte, Wind, geringe Wärme, Berührung). Die Grenze der Sonnentoleranz, ob und bis Schwellungen auftreten, ist individuell unterschiedlich.
Gesicht: In sehr extremen Fällen kann sogar das Gewebe unter den Hautpartien in Mitleidenschaft gezogen werden und einen plastischen chirurgischen Eingriff notwendig machen.
Abbildung 3 und 4:
Dauerhafte Veränderungen: Einige Betroffene entwickeln an den chronisch dem Sonnenlicht ausgesetzten Hautpartien dauerhaft sichtbare Veränderungen wie der Vergröberung des Hautreliefs (lichenoide Infiltrate) um Nase, Mund und Fingerknöchel. Faltenbildung, abweichende Pigmentierung oder kleine, wachsartige Narben können vorkommen.