BÄRBEL'S BERICHT
- Teil 3
Beruflich habe ich mit EPP eigentlich nie große Probleme gehabt. Bis auf eine Ausnahme, darauf komme ich später zurück….ich habe Industriekauffrau gelernt und hatte immer eine Tätigkeit im Büro. Als Azubi hatte ich das Pech in einem Büro den Schreibtisch direkt am Fenster zu haben, wo mittags direkt die Sonne hinknallte….nach einem „Schub“ und angeschwollenen Händen und Gesicht, erklärte sich mein Kollege ohne Diskussion damit einverstanden, bei Sonnenschein sofort das Rollo runterzuziehen….leider habe ich gerade auch das Pech (arbeite nach der Elternzeit nun seit Dezember wieder halbtags im Büro) in einem Büro zu sitzen, wo gerade in den letzten Tagen ab ca. 9.00 Uhr bei aufgehender Sonne die Sonne mir erst ins Gesicht und dann auf die Arme/Hände scheint – aber auch hier habe ich das Glück, ein Rollo runterziehen zu können (belächelt von meinen Kollegen) Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt….vielleicht kann ich ja mit meinem Kollegen den Platz tauschen, oder aber in ein anderes Büro umziehen….
In der Firma in der ich jedoch vorher gearbeitet habe, gab es allerdings mal sehr großen Ärger, da ich eine Woche krankheitsbedingt wegen eines Schubes ausgefallen bin….Eigentlich konnte und kann ich mich selbst sehr gut einschätzen und weiß bis auf wenige Ausnahmen, wann ich genug Sonne habe. Leider gibt es aber auch diese schmerzhaften Ausnahmen…. Mein Mann und ich haben aktiven Motorsport betrieben und bei einer Veranstaltung war in der Nähe ein Kies-/Sandwerk und der Himmel war das ganze Wochenende recht bedeckt, aber aus mir unerklärlichen Gründen war der Samstag für mich einfach zu viel Bestrahlung und in der Nacht blühte ich bereits ordentlich auf….(siehe Bild – ich hoffe, man kann die geschwollen Hände und das geschwollene Gesicht halbwegs erkennen) die Folge war, das ich eine Woche krankgeschrieben war und mein Chef ziemlich sauer deshalb war. Er war der Meinung, ich hätte ihm bereits bei Einstellung sagen müssen, was ich für eine Krankheit habe….ich habe ihm das allerdings nicht absichtlich verschwiegen, es war für mich beruflich nur nicht besonders wichtig und relevant eine „Sonnenallergie“ zu erwähnen….
In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass ich mit ca. 17 Jahren auf einer Motorsportveranstaltung war und auch diese in der Nähe eines Kies-Sandwerkes stattfand. In einem Zeitraum von wenigen Stunden und ohne massive Sonnenbestrahlung habe ich dort so extrem auf die Sonne/Bestrahlung reagiert, das mir das Gesicht derart zugeschwollen ist, das das rechte Auge komplett zu war und das linke bis auf wenige Millimeter ebenfalls zugeschwollen ist. Da zu diesem Zeitpunkt keiner wusste, was los war, bin ich in ein Krankenhaus gebracht worden und musste dort 3 Tage auf der Intensivstation unter strengster medizinischer Überwachung verbleiben. Jahre später, war ich noch mal an derselben Stelle/demselben Ort, ebenfalls als Zuschauer einer Motorsportveranstaltung und erneut musste ich feststellen, dass bei absolut bedecktem Himmel ich innerhalb kurzer Zeit ähnlich sensibel auf die Bestrahlung reagiert habe….